Barclaycard Dispo – wirklich zinsfrei?

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Barclaycard Dispo – wie nutzt man ihn clever?


Seit meinem Produkttest „Barclaycard New Visa “ bin ich Kreditkartenkunde von Barclaycard.


Barclays befüllt unaufgefordert ein bis zwei Mal im Monat meinen Briefkasten mit Kreditangeboten. Fast immer handelt es sich um „günstige“ Ratenkredite. Heute bekam ich das Angebot:


Barclaycard Dispo – bis zu 8 Wochen lang keine Zinsen zahlen!


Über den Barclaycard Dispo berichte ich, da er für andere Leser interessant sein könnte, wenn man ihn clever nutzt .


Barclaycard Dispo – nicht jeder kann ihn bekommen


Diesen Flyer erhielt ich von Barclaycard per Post.


Gleich vorneweg: Den Barclaycard Dispo können nur Menschen erhalten, die bereits eine Barclaycard haben. Haben Sie keine? Dann schauen Sie sich doch die Übersicht zu den Kreditkarten an.


Meine Recherche bei Barclaycard


Man kann den Barclaycard Dispo nicht als Neukunde beantragen. Lediglich Bestandskunden haben dazu die Möglichkeit. Dazu nutzt man das einseitige Formular „Barclaycard Dispo Antrag“, welches dem Kreditangebot beiliegt.


99 % der Dispokredite werden genehmigt


Diese Vorgehensweise hat mehrere Vorteile für Kunde und Kreditkartengesellschaft. Alle Kreditangebote sind bereits vorgeprüft. Der Kunde erhält also nur ein Angebot, wenn Barclays auch bereit ist diese zusätzliche Kreditlinie einzuräumen. Die Kreditlinie auf der Kreditkarte bleibt nebenher in vollem Umfang bestehen. In meinem Fall würde sich der Kreditrahmen sogar verdoppeln.


Einziger Wermutstropfen: Als Bestandskunde muss man derzeit abwarten, bis man das Angebot von Barclaycard erhält. Derzeit kann man nicht von sich aus den zinslosen Dispo beantragen. Hoffentlich ändert sich das bald.


Bei telefonischer Nachfrage wird dem Kunden angeboten in die Ratenkreditabteilung durchgestellt zu werden. Das ist nett, jedoch wäre das dann ein anderes, nicht so flexibles Produkt. Also bleiben wir auf dieser Seite beim Dispo …


8 Wochen keine Zinsen zahlen!


Der Barclaycard Dispo funktioniert analog zu den bewährten Kreditkarten. In den ersten 4,5 Wochen werden die Zahlungen gesammelt, dann wird dem Kunden eine Abrechnung erstellt. Nun hat der Kunde nochmals 3,5 Wochen Zeit, um den Betrag zu begleichen. Gleicht er zum Termin das Kreditkonto aus, werden keine Zinsen berechnet. Der Kunde darf sich über einen zinsfreien Kredit freuen.


Diese schöne Darstellung habe ich für Sie aus dem Flyer eingescannt.


Genauso funktioniert es beim Barclaycard Dispo. Einmal eingerichtet lässt man sich den gewünschten Kreditbetrag aufs eigene Girokonto auszahlen. Dazu genügt ein kurzer Telefonanruf mit Legitimation oder ein Brief/Fax/PDF via E-Mail.


Gebühren


Lediglich eine Auszahlungsgebühr von 0,2 % – das wären bei einer Auszahlungssumme von 5.000 Euro genau 10 Euro – fallen an Kosten an.


Tipp aus der Praxis


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Wer mit Barclaycard, es geht auch telefonisch, vereinbart, dass stets der volle Betrag vom Girokonto am Fälligkeitstag eingezogen wird, der wird niemals Kreditzinsen an Barclays zahlen!


Womit verdient Barclaycard Geld?


Es gibt mehrere Positionen, bei denen die Kreditkartengesellschaft verdienen kann.


Zuerst fallen einem die vergleichsweise hohen Kreditzinsen auf. Diese werden allen Kunden rückwirkend ab dem Tag der Kontobelastung berechnet, wenn nicht bis zum Fälligkeitstag das Kreditkartenkonto ausgeglichen wird. Es erfolgt dann nämlich eine automatische Umwandlung in eine Ratenzahlung.


Die zweite Position, an der Barclays gerne verdienen möchte, ist das Angebot der „Kontosicherheit“. Dem Kunden wird angeboten „für nur 0,89 % des monatlichen Gesamtsaldos“ seinen Kredit zu versichern. Ist man beispielsweise durchschnittlich mit 2.500 Euro in der Kreditlinie, kostet das 267 Euro jährlich an Versicherungsprämie. Ich persönlich würde darauf verzichten.


Wie macht man aus Geld Geld?


Wie nutzt man dieses Kreditangebot nun clever?


Man macht ein Zinsdifferenzgeschäft. Das ist das Gleiche, was Banken auch jeden Tag machen. Man kauft Geld zu einem günstigen Zinssatz ein und verleiht es teurer weiter. Ist niemand zum Weiterverleihen da, dann legt man das Geld gewinnbringend an.


Es wäre spannend zu erfahren, welche Ideen Sie dazu entwickeln! Beachten Sie stets, dass solche Geschäfte ein Risiko in sich tragen, nämlich den (Teil-)Verlust Ihrer Investition. Um nicht in eine „Zinsfalle“ zu rutschen, sollte man stets in der Lage sein, seine Verbindlichkeiten auch in schwierigen Situationen bedienen zu können.


Wie geht es weiter?


Als Erstes benötigt man eine Barclaycard Kreditkarte. Ich hatte mich damals für die Barclaycard New Visa entschieden.


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